Im Rahmen des 3-jährigen Modellvorhabens zu Demenz-Wohngemeinschaften in Auftraggebergemeinschaft wurde nun der erste Jahresbericht veröffentlicht. Der Bericht fasst die Ergebnisse von Befragungen sowohl der in den WGs tätigen Pflegedienste als der Angehörigen zusammen. Darüber hinaus wurden die Protokolle der Sitzungen der Auftraggebergemeinschaften ausgewertet. Für uns als Angehörige, also aus Perspektive der Auftraggeber, war das Ergebnis teilweise verblüffend.

Unterschiedliche Auffassungen von Angehörigen und Pflegediensten.

Der Bericht macht die unterschiedlichen Perspektiven und Prioritäten von Angehörigen und Pflegedienst im „Konstrukt“ einer selbstbestimmten WG deutlich. Obwohl einem gemeinsamen Ziel verhaftet, nämlich der optimalen Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen, werden Themen wie Teilhabe, Kommunikation, Mitsprache der Angehörigen und Pflegeleistungen in ihrer Relevanz für das Leben in der WG oft sehr unterschiedlich wahrgenommen.

Über das Vorhaben – Demenz Wohngemeinschaften nach dem Kölner Modell.

Das Modellvorhaben wird ausgeführt vom GKV Spitzenverband (https://www.gkv-spitzenverband.de/) und wissenschaftlich begleitet von Dr. Renate Narten. Der Jahresbericht ist spannende Lektüre für Angehörige von Menschen in selbstbestimmten Demenz-Wohngemeinschaften, Pflegediensten sowie Politik und Verwaltung.

Download

Hier steht der Jahresbericht Kölner Modell – Perspektiven und Übertragbarkeit für Wohngemeinschaften mit Auftraggebergemeinschaft zum Download zur Verfügung.