Demenz-Wohngemeinschaften: Jahresbericht Forschungsprojekt

Im Rahmen des 3-jährigen Modellvorhabens zu Demenz-Wohngemeinschaften in Auftraggebergemeinschaft wurde nun der erste Jahresbericht veröffentlicht. Der Bericht fasst die Ergebnisse von Befragungen sowohl der in den WGs tätigen Pflegedienste als der Angehörigen zusammen. Darüber hinaus wurden die Protokolle der Sitzungen der Auftraggebergemeinschaften ausgewertet. Für uns als Angehörige, also aus Perspektive der Auftraggeber, war das Ergebnis teilweise verblüffend.

Modellvorhaben zu Wohngemeinschaften mit Auftraggebergemeinschaft

Mit dem Pflegeneuausrichtungsgesetz aus dem Jahr 2012 wurden vom Gesetzgeber zur wissenschaftlich gestützten Weiterentwicklung und Förderung neuer Wohnformen 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Untersucht werden sollten insbesondere Konzepte, die eine Alternative zur stationären Unterbringung darstellen. Mit der Ausführung des Modellvorhabens wurde der GKV Spitzenverband (www.gkv-spitzenverband.de) beauftragt.
Am 07. Februar 2014 hat die Wohnkonzepte Schneider gGmbH  gemeinsam mit den förmlichen Kooperationsvereinbarungen einiger Wohngemeinschaften das Interesse an der Teilnahme bekundet. Auch wir vom Rosengärtchen waren mit dabei.

Kölner Modell – Perspektiven und Übertragbarkeit für Wohngemeinschaften mit Auftraggebergemeinschaft

Nun gibt es die Zusage,  dass der Antrag Berücksichtigung gefunden hat.

Wohngruppenkonzepte in der Praxis

In der Praxis haben sich unterschiedliche Organisationsformen von ambulanten Wohngruppen gebildet in denen versucht wird, mit den Herausforderungen der selbstbestimmten Gruppenwohnform umzugehen. Sie unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer ordnungsrechtlichen Würdigung, sondern auch in ihrer Größe, in den Konzepten und den Finanzierungs- und Refinanzierungsmöglichkeiten.

von Monika Schneider

Dies ist der Auszug eines umfangreicheren Artikels, den Sie hier herunterladen können.

Allen ambulanten Wohnformen gemeinsam ist das Prinzip in Selbstbestimmung zu leben und zu einer geteilten Verantwortung zwischen Bewohnern, Angehörigen, Betreuern, Bevollmächtigten und Betreuungsanbietern zu kommen. Im stationären Modell der Hausgemeinschaft hingegen geht es darum, innerhalb der Regeln

Alternative Wohnformen für Menschen mit Demenz

Darf es ein bisschen mehr sein? Selbstbestimmung und geteilte Verantwortung zwischen Betreuungsanbietern, Bewohnern und Angehörigen in alternativen Wohnformen

von Monika Schneider

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Alternative Wohnformen sind gefragt, auch für Menschen mit demenziellen Veränderungen. Ambulant betreute Wohngemeinschaften etablieren sich im „normalen“ Wohnungsbestand. Hier leben 6–12 pflegebedürftige Menschen in einer Gruppe zusammen. Sie werden von einem oder mehreren ambulanten Pflegediensten – meist rund um die Uhr – betreut. Jeder Bewohner hat seinen eigenen Wohn-/Schlafbereich, der individuell möbliert ist. Gemeinschaftlich genutzt werden Küche, Wohn- und Esszimmer und je nach baulicher Ausstattung auch die Bäder.

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