Wohnformen

Veranstaltungstipp: Vortragsreihe „Leben mit Demenz“

Im Rahmen der Vortragsreihe „Leben mit Demenz“ finden im September und Oktober die folgenden Vorträge statt:

Update Demenz
Wo steht die Forschung? Was kann Prävention?
Donnerstag, 03. September, 19 Uhr

Frieden schließen mit Demenz
Unter anderem mit der Autorin Sabine Bode und Purple Schulz
Mittwoch, 09. September, 19 Uhr

Neue Wohnformen für Demenzkranke
Wie kann das Zusammenleben mit an Demenz erkrankten Menschen
funktionierem. U.a. mit Monika Schneider
Donnerstag, 01. Oktober, 19 Uhr

Alle Veranstaltungen finden im Studio Dumont, Breite Str. in Köln statt.
Eine Übersicht der Reihe findet sich hier.

 

Modellvorhaben zu Wohngemeinschaften mit Auftraggebergemeinschaft

Mit dem Pflegeneuausrichtungsgesetz aus dem Jahr 2012 wurden vom Gesetzgeber zur wissenschaftlich gestützten Weiterentwicklung und Förderung neuer Wohnformen 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Untersucht werden sollten insbesondere Konzepte, die eine Alternative zur stationären Unterbringung darstellen. Mit der Ausführung des Modellvorhabens wurde der GKV Spitzenverband (www.gkv-spitzenverband.de) beauftragt.
Am 07. Februar 2014 hat die Wohnkonzepte Schneider gGmbH  gemeinsam mit den förmlichen Kooperationsvereinbarungen einiger Wohngemeinschaften das Interesse an der Teilnahme bekundet. Auch wir vom Rosengärtchen waren mit dabei.

Kölner Modell – Perspektiven und Übertragbarkeit für Wohngemeinschaften mit Auftraggebergemeinschaft

Nun gibt es die Zusage,  dass der Antrag Berücksichtigung gefunden hat.

Studie zu gemeinschaftlichen Wohnprojekten für Ältere

Die Studie“Gemeinsam statt einsam!“ untersucht Wohnwünsche und Wohnformen für ältere Menschen. Der Fokus liegt dabei nicht auf explizit auf Wohnformen für an Demenz erkrankte Menschen. Betrachtet werden vielmehr die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und konkrete Wohnprojekte, auch für Demenzkranke,  in Deutschland und dem europäischen Ausland. Das Rosengärtchen ist auch dabei.

Hier finden Sie die Studie zum Download: KBW Gemeinsam statt einsam

Wissenschaftliche Untersuchung zu ambulant betreuten Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz in Köln

Wir bewerben uns für die Teilnahme an einem Modellprojekt des GkV Spitzenverbands. Der Verband hat uns und andere ambulant betreute Wohngemeinschaften in Köln eingeladen, am Interessenbekundungsverfahren teilzunehmen. Der Name des Projekts lautet: „Kölner Modell – Perspektiven und Übertragbarkeit für Wohngemeinschaften mit Auftraggebergemeinschaft“. Ziel der Modellprojekte ist es, alternative Wohnformen für Menschen mit Demenz und/oder Pflegebedürftigkeit zu untersuchen und Handlungsempfehlungen für neue Projekte zu formulieren. Die Wohngemeinschaften werden dabei wissenschaftlich ausgewertet. Hierzu konnte mit  Renate Narten eine renommierte Begleitforscherin gewonnen werden. An dem Projekt nehmen acht weitere ambulant betreute Wohngemeinschaften in Köln sowie die

Wohngruppenkonzepte in der Praxis

In der Praxis haben sich unterschiedliche Organisationsformen von ambulanten Wohngruppen gebildet in denen versucht wird, mit den Herausforderungen der selbstbestimmten Gruppenwohnform umzugehen. Sie unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer ordnungsrechtlichen Würdigung, sondern auch in ihrer Größe, in den Konzepten und den Finanzierungs- und Refinanzierungsmöglichkeiten.

von Monika Schneider

Dies ist der Auszug eines umfangreicheren Artikels, den Sie hier herunterladen können.

Allen ambulanten Wohnformen gemeinsam ist das Prinzip in Selbstbestimmung zu leben und zu einer geteilten Verantwortung zwischen Bewohnern, Angehörigen, Betreuern, Bevollmächtigten und Betreuungsanbietern zu kommen. Im stationären Modell der Hausgemeinschaft hingegen geht es darum, innerhalb der Regeln

Alternative Wohnformen für Menschen mit Demenz

Darf es ein bisschen mehr sein? Selbstbestimmung und geteilte Verantwortung zwischen Betreuungsanbietern, Bewohnern und Angehörigen in alternativen Wohnformen

von Monika Schneider

Den vollständigen Artikel finden Sie hier zum Download
Vollständiger Artikel

Alternative Wohnformen sind gefragt, auch für Menschen mit demenziellen Veränderungen. Ambulant betreute Wohngemeinschaften etablieren sich im „normalen“ Wohnungsbestand. Hier leben 6–12 pflegebedürftige Menschen in einer Gruppe zusammen. Sie werden von einem oder mehreren ambulanten Pflegediensten – meist rund um die Uhr – betreut. Jeder Bewohner hat seinen eigenen Wohn-/Schlafbereich, der individuell möbliert ist. Gemeinschaftlich genutzt werden Küche, Wohn- und Esszimmer und je nach baulicher Ausstattung auch die Bäder.